Lerntherapie

Im Folgenden können Sie sich über die Möglichkeiten der Lernförderung informieren. Dies betrifft einerseits die klassische Lerntherapie und andererseits Lerncoaching. Lerntherapie bezieht sich auf die Behandlung klinisch-relevanter Störungen (Lese-, Rechtschreib- und Rechenstörung), während Lerncoaching auf die allgemeine Unterstützung des Lernens (z.B. Lernen lernen) abzielt. Das Lerncoaching beinhaltet darüber hinaus die Unterstützung bei Sekundärproblematiken (beispielsweise Prüfungsangst).

 

Bei Legasthenie (Lese-/ Rechtschreibstörung) handelt es sich um ein überdauerndes, isoliertes Versagen im Erlernen des Lesens und Rechtschreibens, bei mindestens durchschnittlicher Intelligenz, für das keine anderen offensicht-lichen Ursachen verantwortlich sind. Bei Dyskalkulie (Rechenstörung) handelt es sich analog um ein überdauerndes, isoliertes Versagen im Erlernen des Rechnens.

 

Meist liegt bei Kindern mit Legasthenie oder mit Dyskalkulie eine Beeinträchtigung der zentral-nervösen Informationsverarbeitung vor. Diese Teilleistungsstörung bezieht sich ausschließlich auf den Umgang mit dem Schriftsprachsystem (Lesen, Rechtschreiben) beziehungsweise mit dem Zahlensystem (Rechnen). Eine Beeinträchtigung in der zentralnervösen Informationsverarbeitung der Bewegungskoordination würde beispielsweise zu Unsportlichkeit führen.


Unsportlichkeit beeinträchtigt nicht die schulische und berufliche Karriere. Dies gilt leider nicht für die Lernstörungen Legasthenie und Dyskalkulie. Kinder mit Lese-/ Rechtschreibstörung oder mit Rechenstörung erreichen meist nicht den ihren geistigen Fähigkeiten entsprechenden Schulabschluss, obwohl sie deutlich mehr üben als ihre gleichaltrigen Klassenkameraden. Das wirkt sich negativ auf die Motivation aus. Häufig entwickeln sich Misserfolgserwartungen und ein niedriger Selbstwert. Es treten Anpassungsprobleme in der Schule oder in den Beziehungen zu Gleichaltrigen auf. Viele Kinder mit einer Lernstörung leiden unter psychisch bedingten Auffälligkeiten, wie Übelkeit, Bauch- oder Kopfschmerzen.


In der Regel wird die Lerntherapie ambulant in einer kinder- und jugendpsychologischen Praxis durchgeführt. Die individuelle Förderung erfolgt nach umfangreicher und eingehender Diagnostik (Stärken-, Schwächenanalyse). Ziel ist die bestmögliche Förderung Ihres Kindes. Die Therapie erfolgt durch gezieltes Üben unter Einsatz wissenschaftlich fundierter und/ oder in der Praxis bewährter Interventionsverfahren im Rahmen einer multimodalen, integrativen Therapie.

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